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    <title>Seite 2 - Kirchliches</title>
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    <description>...Wanderungen durch Realität und Cyberspace.</description>
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    <pubDate>Mon, 07 Jun 2010 20:04:32 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Seite 2 - Kirchliches - ...Wanderungen durch Realität und Cyberspace.</title>
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    <title>Dankgebet</title>
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    <author>nospam@example.com (Michael Fuchs)</author>
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    Abschlussgebet nach einer Gemeindekirchenratssitzung: &lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;&quot;Herr, hab Dank dafür, dass wir schon um 22 Uhr die Sitzung beenden können...&quot;&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;  &lt;img src=&quot;http://www.michael-fuchs.net/seren/templates/mfuchs/img/emoticons/laugh.png&quot; alt=&quot;:-D&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;   
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    <pubDate>Mon, 07 Jun 2010 22:04:32 +0200</pubDate>
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    <title>Gottesdienst einmal anders</title>
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            <category>Kirchliches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michael Fuchs)</author>
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    &lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;../rubriken/seite2/2010/05-09/gottesdienst.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;../rubriken/seite2/2010/05-09/gottesdienst_klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; / style=&quot;border: 0;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-size: smaller&quot;&gt;(Klicken zum vergrößern)&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Ökumenischer Friedensgottesdienst am &lt;a href=&quot;http://www.museum-karlshorst.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;deutsch-russischen Museum&lt;/a&gt; anlässlich des 65. Jahrestages des Kriegsendes in Europa.  
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    <pubDate>Sun, 09 May 2010 09:37:00 +0200</pubDate>
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    <title>Kanzelnerd</title>
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            <category>Kirchliches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michael Fuchs)</author>
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    Heute morgen beim sonntäglichen Gottesdienst. Als Prediger ist &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Ralf_Meister&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Generalsuperintendent Ralf Meister&lt;/a&gt; angekündigt. Als es soweit ist, geht er nach vorne zum Pult und klappt seinen Laptop auf.&lt;br /&gt;
Respekt. Ich bin zwar ein großer Verfechter des papierlosen Büros, aber in solchen Situationen würde ich mich doch lieber auf einen Ausdruck stützen. Die Angst dass mittendrin Soft- oder Hardware ihren Geist aufgeben wäre da einfach zu groß. Aber den Coolnessfaktor erhöht so etwas ungemein.  &lt;img src=&quot;http://www.michael-fuchs.net/seren/templates/mfuchs/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;   
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    <pubDate>Sun, 03 Jan 2010 21:20:36 +0100</pubDate>
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    <title>Die einzig wahren?</title>
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            <category>Kirchliches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michael Fuchs)</author>
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    &lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img src=&quot;../rubriken/seite2/2009/08-10/kath1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;../rubriken/seite2/2009/08-10/kath2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fühlt man sich als Protestant so richtig geborgen in der ökumenische Bewegung.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 10 Aug 2009 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>Ein Stück weit Frieden spüren...</title>
    <link>http://www.michael-fuchs.net/seren/index.php?/archives/431-Ein-Stueck-weit-Frieden-spueren....html</link>
            <category>Kirchliches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michael Fuchs)</author>
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    &lt;em&gt;Die erste Sitzung eines Gemeindekirchenrates nach der Wahl, beinhaltet meist ein vorsichtiges Beschnuppern. Wer ist der andere? Was denkt er, wie tickt er? In der weiteren Zusammenarbeit kristallisieren sich Antworten auf diese Fragen heraus und aus dem Miteinander kann ein Gegeneinander werden, wenn für den Gegenüber andere Dinge und Ziele wichtig sind. Als Vorbeugung hier eine kleine Andacht zur Zusammenarbeit unterschiedlicher Gruppen in einem Gremium.&lt;br /&gt;
Als Aufhänger habe ich eine vorweihnachtliche Geschichte aus &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Stenkelfeld&quot;  target=&quot;_blank&quot;&gt;Stenkelfeld&lt;/a&gt; gewählt und minimal verändert:&lt;/em&gt; &lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Sonntag, 16. Dezember, 15 Uhr:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Unter dem Motto &quot;Ein Stück weit Frieden spüren&quot; eröffnet Pastoralreferent Reinhard Höllerich-Nöhrenberg den alternativen Stenkelfelder Weihnachtsmarkt rund um die St. Johannis Kathedrale, versäumt es jedoch, in seiner Begrüßung neben den Anwesenden auch den Anwesendinnen den Segen der Weihnacht zu wünschen. Dies führt zu ersten Unmutsbezeugungen aus dem Gebetskreis feministischer Künstlerinnen, die den Rest der Ansprache mit Trillerpfeifen und &quot;Sackträger&quot;-Sprechchören übertönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;15 Uhr 31:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Durch die im Meditationstanz versunkenen Mitglieder der Frauen-Selbsterfahrungsgruppe &quot;Silber-Elstern&quot;, die mit ausgebreiteten Armen im ökologisch mit Senflauge gebatikten Wickelrock über die Kirchwiese schweben, bahnt sich bölkend und hupend der MC Schmöllerheide auf schweren Harleys den Weg zum Rockzelt von Jugendpastor Helge Bösch, der für 16 Uhr zum Motorrad-gottesdienst geladen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;15 Uhr 56:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Eine glühendheiße Pappterrine mit herzhafter Gulaschsuppe klatscht gegen das Transparent &quot;Zucker ist Sünde&quot; am Stand des vegetarischen Ernährungskreises &quot;Mutter Erde&quot;, an dem das &quot;Sumpfpumpenprojekt Eritrea&quot; durch den Verkaufserlös von mit Nelkenfett gesüßter Vollkornschokolade unterstützt wird. Die Hauptverdächtige für diesen Anschlag, die Rentnerin Minna B., die am Nachbarstand für den Klön- und Strickkreis singender Seniorinnen mit dem Verkauf von kandierten Äpfeln, Rindsbratwurst und Räucherschinken für das Winterlager des Wanderzirkus Schöller sammelt, weist darauf hin, man sei im Vorfeld von besagtem Ernährungskreis lautstark als Tiermörder und Kadaverfresser verunglimpft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;16 Uhr:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die Leistungsschau der Bundeswehr auf der Holtmannswiese hinter dem alten Soldatenfriedhof wird in bedrohlicher Nähe zum Infostand der &quot;Christlich-autonomen Kriegsdienstverweigerer&quot; eröffnet. So ist es nur eine Frage der Zeit, wann die diametralen Botschaften &quot;Wir schaffen Frieden&quot; auf der einen Seite mit den Thesen &quot;Soldaten sind Mörder&quot; sowie &quot;Gelöbnis ist Meineid&quot; auf der anderen Seite ins Gehege kommen. Zu tätlichen Übergriffen kommt es jedoch erst gegen 16 Uhr 7, nachdem sich Regimentspfarrer Öftering bei der Einsegnung zweier fabrikneuer BISON-FLAK-Panzer zu der Behauptung versteigt, Jesus sei eine Art Feldwebel Gottes gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;16 Uhr 12:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Erstaunlich lange hält sich das Bläserkorps vom Jagd- und Hegering 2 mit seinem adventlichen Vortrag unmittelbar neben der Punschbude militanter Tierschützer von der Initiative &quot;Waldfrieden&quot;, die mit den Aufklebern &quot;Blutige Weihnachten - mitessen heißt mitschlachten&quot; oder auch &quot;Christus war ein Eichelhäher&quot; gegen Wildgerichte am Heiligen Abend zu Felde ziehen. Zum offenen Schlagabtausch führt dann schließlich der weihnachtliche Blechchoral &quot;Jesus war ein Jagdgesell&quot;. Revierförster Manfred von Lausitz-Ölpen, dem im Verlaufe der Feindseligkeiten das Mundstück seiner schweren Zugposaune durch die Schneidezähne gedrückt wurde, gibt später zu Protokoll, er habe seinen Hirschfänger gegen diese Anarchisten in begründeter Notwehr einsetzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;17 Uhr 15:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Am gemeinsamen Stand der Stillgruppe &quot;Rumpelstilzchen&quot; und des Betkreises schwangerer Hausfrauen flackert das nächste Scharmützel auf.&lt;br /&gt;
Das Handgemenge mit dem benachbarten Info-Tisch der HIV-Selbsthilfegruppe Heringsmoor beginnt mit dem gegenseitigen Niederreißen der Transparente &quot;Gib&#039; Aids keine Chance - Kondome schützen&quot; und auf der Gegenseite &quot;Verhütung ist Mord - Kondome sind Waffen&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;17 Uhr 31:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Unter dem kleinen Zeltdach der orthodoxen Bibelgruppe &quot;Prohabilis eterna&quot;, die unter dem Motto &quot;Latein ist Gottes Wort&quot; allerlei Informationsmaterial feilhält, in dem frühchristliche Liturgieformen sowie Latein als Weltsprache gefordert werden, wächst die Nervosität über den zunehmenden Geräuschpegel des benachbarten Motorrad-Gottesdienstes. Nach der Predigt mit dem Thema &quot;Wasser zu Wein - Öl zu Benzin, Jesus war ein Biker&quot; und der Danksagung für das Überleben zahlreicher riskanter Überholmanöver der letzten Saison besteigt die gefürchtete Speed-Metal-Formation &quot;Rammbock&quot; die Bühne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;17 Uhr 33:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Am Ende seiner christlich-lateinischen Duldsamkeit angekommen, trifft der orthodoxe Religionswissenschaftler Dr. Johannes Görtz mit dem unkontrollierten Wurf einer 15 Kilo schweren, in Schweinsleder gebunden Hetzschrift gegen Martin Luther das vordere der 24 in Reih&#039; und Glied&lt;br /&gt;
abgestellten Motorräder, die in einer Kettenreaktion wie Dominosteine aufeinanderfallen. 30 Sekunden später beschließt der Harley-Club Schmöllerheide eine gründliche Flurbereinigung des gesamten Geländes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;17 Uhr 40:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Rund um die St. Johannis-Kathedrale tobt eine Schlacht, wie sie seit 1109, seit der Erstürmung der Höcklager Senke durch den Hunnenprinzen Bernward der Schlächter, in dieser Gegend nicht mehr erlebt wurde. Mittendrin: Menschen wie du und ich, die in der Weihnachtszeit nur mal ein Stück weit Frieden spüren wollten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Man merkt, es ist manchmal gar nicht so einfach, alle Glieder einer Gemeinde unter einen Hut zu bekommen. Allein in unsere Runde hier : Frauen und Männer, Junge und Alte, Theologen und Laien, Kinderlose und Eltern, Berufstätige und Rentner. Die Liste ließe sich noch viel länger fortführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch viel mehr Gruppen gibt es unter den Menschen in unserer Gemeinde. Gruppen, die ihre Art von Gemeinde leben, sich natürlich auf das konzentrieren, was ihnen wichtig ist. Und mit Sicherheit fragt sich der eine oder andere manchmal nach dem Sinn der anderen Kreise. Wozu brauchen wir meditatives Tanzen?  Müssen wir für die paar Leute des Instrumentalkreises wirklich die Heizung anstellen? Was hat der Lauftreff mit Kirche zu tun? Warum brauchen wir sechs Seniorenkreise? Macht die Junge Gemeinde etwas anderes als Feiern? Ist der Männerstammtisch etwa eine reine Saufveranstaltung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht werden solche Fragen sogar manchmal laut gestellt. Und die Verantwortlichen des entsprechenden Kreises werden natürlich Argumente für ihre Gruppe, ihre Arbeit haben. Gegenargumente werden kommen, von Menschen die diese Arbeit nicht verstehen und schon ist er da, der große Streit. Nicht so ausufernd wie in der kleinen Geschichte, aber doch ausreichend das Klima des Miteinander zu belasten. Und wenn es ganz schlimm kommt, beginnt eine Kindergartenmentalität einzusetzen. Der war gegen meinen Vorschlag, jetzt bin ich gegen seinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wenn wir unsere Blicke nur auf unsere eigenen Ideen und Projekte richten, werden wir nicht viel bewirken. Es ist eben auch in der Kirche ein Irrtum, wenn wir uns als die großen Macher fühlen. Ein Gemeindekirchenrat kann noch so gute Ideen haben - daraus werden keine Wunder hervorgehen. Und der Pfarrer kann sich noch so abmühen - dadurch allein wird die Kirche ganz bestimmt nicht gerettet. &lt;br /&gt;
Wir müssen zusammen und nicht gegeneinander arbeiten. &lt;em&gt;Das Auge kann nicht sagen zu der Hand: Ich brauche dich nicht; oder auch das Haupt zu den Füßen: Ich brauche euch nicht. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, wir werden bestimmt nicht immer einer Meinung sein. Uns streiten und möglicherweise auch einmal lauter werden, besonders heftig für oder gegen etwas plädieren. Auch das ist in Ordnung, solange wir dies für eine Sache tun und nicht weil uns Lebens-, Arbeits-, Predigtstil oder gar die Nase, des Anderen nicht gefällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Form in der wir andere kritisieren, sollte dem Verhalten erwachsener Menschen angepasst sein. Jemanden vor den Augen aller herunter zu putzen statt ein Gespräch unter vier Augen zu suchen, hat die gleiche Wirkung wie eine geworfene Suppenterrine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber: ich bin mir ziemlich sicher, dass die verschiedenen Meinungen nicht zu Zorn führen, nicht in einer Schlacht enden werden. Und wenn wir uns alle ein bisschen Mühe geben, werden wir auch viel für die Gemeinde erreichen. Nein, Gemeinde ist hier das falsche Wort, es klingt zu unpersönlich, abstrakt, zu institutionell. Gemeinde, das sind nicht die Gebäude, die in der Gegend herumstehen, nicht ein elitärer Kreis um die Pfarrer und einige Ehrenamtliche, nicht eine Verwaltungseinheit im Kirchenkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde, das sind in erster Linie einige tausend Menschen, für die wir Verantwortung tragen. Sagen wir lieber: Lassen Sie uns alle an einem Strang ziehen um etwas für die Menschen zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dafür wünsche ich uns Gottes Segen. 
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    <pubDate>Mon, 03 Dec 2007 23:15:00 +0100</pubDate>
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    <title>Freigiebig</title>
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    <author>nospam@example.com (Michael Fuchs)</author>
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    &lt;em&gt;&quot;Das Geld ist knapp.&quot; - &quot;Es sind so wenig Spenden reingekommen.&quot; - &quot;Wir müssen sparen.&quot; - &quot;Das ist nicht mehr wie früher.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist völlig egal, mit welchen Menschen aus kirchlichem Umfeld man redet, selten ist die Aussage hören, dass genug Geld da ist. Ist natürlich auch verständlich, wenn man bedenkt was man alles machen könnte und was davon zurückgestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geld ist also knapp. Und natürlich gibt es wieder einen Oberschlaumeier, der weiß woran es liegt: die Gemeinde spendet viel zu wenig. Und dann kommen die Gegenbeispiele: in den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Freikirche&quot;  target=&quot;_blank&quot;&gt;freikirchlichen&lt;/a&gt; Gemeinden zahlen die Mitglieder den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Zehnt&quot;  target=&quot;_blank&quot;&gt;Kirchenzehnt&lt;/a&gt;, also 10% ihrer Einnahmen. Warum geht denn das bei uns nicht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier liegt das Problem der Volkskirche. Unter ihrem Dach finden sich so viele verschieden Menschen ein, dass ihre Glaubensvorstellungen kaum unter einen Hut zu bekommen sind. Und erst recht nicht ihre Vorstellungen, wie man den Glauben in der Gemeinde lebt. Das Spektrum ist breit. Der eine möchte eine prunkvolle und teure Kirche haben in der er andächtig einem musikalischen Gottesdienst lauscht, der andere lieber eine spartanische Taizé-Andacht auf PVC-Boden sitzend.&lt;br /&gt;
Die Gemeindegruppen reichen vom Senioren-Kaffeetrinken bis hin zum christlichen Sportschützenverein. Und wenige sehen über den eigenen Tellerrand hinaus. Ich will mich da nicht ausnehmen: &quot;Wozu braucht man eine meditative Tanzgruppe?&quot; Doch gerade diese Sichtweise verhindert, dass man auch Geld für die Dinge spendet, die einem persönlich nicht sehr wichtig sind.&lt;br /&gt;
Dazu kommt die Masse der Mitglieder auf dem Papier, die zwar Kirchensteuer zahlen, sich aber kaum aktiv am Gemeindeleben beteiligen und bei der Frage nach dem Kirchenzehnt vermutlich in schallendes Gelächter ausbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem gegenüber stehen die Freikirchen. Ein fester Verbund mit familiärer Atmosphäre. Auch dort gibt es verschiedene Gruppen, die verschiedene Interessen haben, doch das gemeinsame Ziel wird wohl stärker betont und die anderen besser respektiert. Und, die freikirchlichen Gemeinden leben nicht über ihre Verhältnisse. Muss das Gemeindehaus/die Kirche saniert werden packen viele auch mit an um Kosten niedrig zu halten. Und sind die Bauarbeiten abgeschlossen, wird der Raum wieder von den Menschen gefüllt. Und zwar wirklich gefüllt, nicht etwa fünfzehn Personen die in einer riesigen Kirche verschwinden. &lt;br /&gt;
Klar, dass da der Anreiz Geld zu investieren deutlich größer ist. Wünschen wir ihnen, dass es so bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde ich 10% von von meinem Einkommen an meine Gemeinde abführen? Ganz sicher nicht. Dafür ist sie zu groß und zu wenig familiär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schade eigentlich.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 05 Sep 2007 18:09:00 +0200</pubDate>
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